Pferdehaltung

Auf Erfahrung gegründet
Wir haben unsere Erfahrungen als Einsteller, mit den unterschiedlichsten Stallanlagen, genutzt um die bestmögliche Lösung für unsere Pferde zu entwickeln. Nach Erfahrungen in kleinen Ställen mit dem berüchtigten windschiefen Schuppen auf der Matschwiese. Trainingsställen mit über 60 Pferden. Ein HIT-Stall mit extrem schlechten Management, einer einzigen, viel zu großen Pferdegruppe, bei der sich fast monatlich die Zusammenstellung änderte. Ställe, die unsere Pferde krank gemacht haben und die uns sehr eindrücklich gezeigt haben, wie wir es nicht machen wollen. 

Sechs Jahre haben wir dann den Dreiseithof Schwarzed bei Engelsberg bewirtschaftet. Und haben aus einem engen Boxenstall mit herunter gewirtschafteten Wiesen ein kleines Paradies erschaffen dürfen. All diese Erfahrungen haben wir ins Höllthal einfliessen lassen. 

Laufstall
Die Gesamtfläche beträgt 300 qm, davon sind ca. 100 qm Liegebereich.
Das Stallklima ist aufgrund der zwei Ein- und Ausgänge ausgezeichnet. Dank der Windschutznetze vor den Fenstern beatmet sich der Stall quasi selber. Im Sommer kommen die Temperaturen nicht über 22°C und im Winter nicht unter -5°C. Durch die Streifenvorhänge beleibt der Stall sogar im Hochsommer weitgehend Fliegen- und Bremsenfrei. Der Stall ist nicht nur im Sommer ein willkommener Rückzugsort.
300 qm großer LaufstallStallplan

100 qm Liegebereich
Dieser Bereich ist ca. 20 cm hoch mit Heißkompost eingestreut und wird von den Pferden sehr gut angenommen. Weich wie ein Waldboden, weitgehend staubfrei und nahezu geruchsneutral, da die Mikroorganismen den Urin gleich wieder in Kompost umwandeln. Die Kotstellen werden drei Mal täglich abgesammelt. Bei Bedarf wird der Kompost ausgewechselt bzw. wieder aufgefüllt. Wir haben diese Einstreu bereits seit 2013 im Einsatz und das hat sich wirklich sehr bewährt. Schwachstellen sind lediglich, dass der Kompost von Zeit zu Zeit etwas gewässert werden muss, weil er sonst staubt, vor allem wenn sich die Pferde darin wälzen. 

Insgesamt 100qm Liegefläche in 3 Bereichen

Fressgitter & Heunetz
Die Heufütterung erfolgt über großzügige Fressgitter und ist auf 9 Pferde ausgelegt. Hinter den Fressgittern stehen Heuraufen, die mit Heunetzen abgedeckt sind. So verlängern sich die Fresszeiten und die Pferde sind beschäftigt.
FressgitterHeunetze

Not- und Eingewöhnungsboxen
Eine Box für Notfälle steht immer zur Verfügung. Zur Eingewöhnung und bei Bedarf kann eine zweite Box mobil abgeteilt werden. So bleibt den Pferden noch mehr Stallfläche zur freien Nutzung.

Innerhalb des Stalls kann bequem und einfach ein weiterer Bereich abgeteilt werden, der uns gute Dienste bei der Hufbearbeitung und der jährlichen Zahnbehandlungen leistet.
Schnell abgetrennt: Raum für Hufbearbeitung und Zahnbehandlung

Paddock
Über 1.800qm Auslauf steht den Pferden rund um’s Jahr zur freien Verfügung. Unterschiedliche Untergründe, wie Pflaster, Lehm, Sand und Schotter bieten alles, was ein Pferdehuf braucht um gesund zu bleieben.
Großzügiger AußenbereichÜberdacht und befestigtSchläfchen im SandUnd noch mehr Paddock

Trinkhalle
Die Wasserversorgung wird durch ein beheiztes Tränkebecken (Texas Trading) in einer separaten Trinkhalle sichergestellt. Damit haben die Pferde im Winter handwarmes Wasser und durch das große Tränkebecken können sie beim Trinken eine Wassersäule bilden und trinken auch wirklich genügend. Durch die Lage im Außenbereich schafft sie zusätzliche Bewegungsanreize. Das Becken wird täglich kontrolliert und gereinigt.

In der frostfreien Zeit steht außerdem ein Tränkebecken im Stall zur Verfügung.
Trinkhalle mit frostsicherer Tränke

Koppeln
Die 2 Koppeln sind direkt vom Stall aus zugänglich. Die Pferde werden im Frühjahr schonend angeweidet und erhalten dann über Nacht Zugang zur Koppel. Die Pferde sind so vor Plagegeistern, wie Kriebelmücken und Bremsen geschützt.
3 Hektar Koppel

Sattelkammer
Die Sattelkammer liegt direkt im Stall. Großzügig bemessen bietet sie genügend Platz für alles, was man so braucht.
Die Sattelböcke hat Friedl selbst geschreinert. Sie sind stabil und bieten im Gegensatz zu diesen billigen Metallgestellen dem Sattelbaum eine gute Auflagefläche und drücken nicht in die Polsterung. Ein Schrank bietet ausreichend Platz für Putzkisten und anderen Kleinkram. 

Platz für 6 Sättel


Futterkammer
Mäusesichere Aufbewahrung in beschrifteten Kunststofftonnen. Die Futtereimer sind natürlich ebenfalls beschriftet. Durch eine einfache aber effektive Aufhängung werden die Futtereimer Fliegen- und Mäusesicher aufgehängt.

Jedes Pferd hat seinen persönlichen Eimer, der regelmäßig ausgewaschen wird. Die Fütterung erfolgt personenunabhängig über den aktuellen Futterplan. 

Sattel- und Futterkammer

Putzplatz
Der Putzplatz ist befestigt und natürlich beleuchtet. 
Ein Wasserschlauch zum Abspritzen oder Waschen ist auch da, zumindest innerhalb der frostfreien Zeit ;-).

Reitplatz
Der Reitplatz ist klassisch 20 x 40 Meter groß. Aktuell sind wir da noch nicht ganz auf dem Stand, den wir von unserem alten Schwarzeder Stall gewohnt waren, aber wir arbeiten daran.