Am 26.08.11 war es endlich soweit. Die Schlüssel wurden übergeben! Bei 36° Außentemperatur war es im Stall selber „nur“ 24,5° warm – also gut auszuhalten. Und ich bin durch Dreck und Spinnweben gekrabbelt um den Stall auszumessen.

Es ist ja immer eine Sache sich einen Stall anzuschauen und ein paar Fotos zu machen, aber eine gänzlich andere wirklich in die Detailplanung zu gehen. Daheim auf dem Sofa kommen einem dann Fragen über Fragen. Wie bekommen wir das Heu vom Speicher in die Fressständer? Es hat zwar 3 Futterluken, aber die sind „natürlich“ alle in der Stallgasse. Sollen wir da die Fressständer hinsetzen? Wie groß ist der Liegebereich? Wie viele Stallmatten müssen wir bestellen? Ist die zweite Tür groß genug?

Ich habe jedenfalls fleißig gemessen, bin auf dem Speicher rumgeklettert und habe in sämtlichen Winkeln gestöbert.

Hier das vorläufige Ergebnis:
Stallplan.
Den Funktionsbereich hinter den Fresständern und Boxen werden wir mittels Türen pferdefrei halten müssen. Ist ja aber auch nicht so als hätten sie zu wenig Platz, gelle. Durch die Betonpfosten werden wir wohl etwas Abstand zwischen den einzelnen Fressständer Paaren halten müssen, da die Pfosten in einem Abstand von 1,86 m bis 2,00 m stehen.

Betonpfosten hinter den Fressständern

Betonpfosten hinter den Fressständern

Eine Heuluke ist über einer kleinen Kammer. Sie ist zwar verdreckt, schaut aber trocken aus. Ich glaube nicht das wir es heuer noch schaffen alles zu weißeln aber ich denke das ist den Pferden eh wurscht ;-). Wichtig ist das eine effiziente und effektive Versorgung gewährleistet ist.

Vor dem Liegebereich, also zur Stallgasse hin, ist eine Steingutrinne fest eingemauert. Sie wird wohl nicht weiter stören, da bereits zur Innenseite des Liegebereichs eine 1,20 m hohe Wand eingezogen worden ist. Die beiden alten Tränkebecken hat es nur im linken Bereich, der wird nicht mehr eingestreut. In den letzten Jahren waren diese Becken Bestandteil der Boxen und sie haben wohl nicht gestört. Da die Wasserleitung irgendwann geplatzt ist hat es im Stall selber kein Wasser mehr. Wir werden durch eine beheizte Außentränke einen zusätzlichen Bewegungsanreiz schaffen.

Die Futterrinne

Die Futterrinne

Wand vor der Futterrinne

Wand vor der Futterrinne

Liegebereich
Das ist der Bereich den wir mit Stallmatten auslegen und einstreuen werden. Es bleibt ein Gang an der Fensterseite entlang der zum zweiten Ausgang führt. Den werden wir noch etwas verbreitern müssen, denn mit 0,95 m ist er etwas schmal. Da sie durch den Gang nur Stroh nach draußen schleppen würden wird der Gang nicht eingestreut werden. Der Bereich vor dem Stall ist auf ca. 5 m Breite befestigt. Sie werden also keinen Matsch reinschleppen.

Und so schaut’s halbwegs maßstabsgetreu mit Pferden aus. Ich bin sicherheitshalber von Warmblütern mit einer Länge von 2,50 m ausgegangen.

Stallplan mit Pferden

Stallplan mit Pferden

Das ist der Durchgang – im Plan oben links – vom Liegebereich zur Stallgasse und den Fressständern. Der Durchgang ist mit 1,20 m Breite wohl breit genug und durch die geringe Wandhöhe hoffentlich keine wirkliche Engstelle für die Pferde. Die Tür geradeaus ist der Zugang vom Hof aus.

Zweiter Ausgang Liegebereich

Zweiter Ausgang Liegebereich

Dahin kommt Pferd/Mensch, wenn man den Stall verlässt und ums Eck geht. Der gesamte Bereich ist auf ca. 5 m breit befestigt, davon sind rund 3 m überdacht. Hier soll der Putz-Sattel-Hufbearbeitungs-TA-Behandlungsplatz hin. Sprich der Bereich wird eingezäunt und mit Anbindemöglichkeiten, Sattelböcken und Licht versehen. Und ja, direkt dahinter ist der Grillplatz ;-).

Sattel-Putz-Hufbearbeitungs-TA-Platz

Sattel-Putz-Hufbearbeitungs-TA-Platz

Etwas Kummer bereitet uns noch der Stallboden. Bei meiner Krabbelei durch den Stall musste ich feststellen, dass es Teils Fliesenboden und Teils Betonboden ist. Die Frage ist sind die Fliesen zu glatt? Unsere haben die unschöne Tendenz schon mal im Galopp aus dem Stall zu schießen.

Fliesenboden

Fliesenboden