Leinsamen

   16. August 2011   Keine Kommentare zu Leinsamen

Wirkungsweise
Leinsamen wirkt beruhigend auf die Magen-Darm-Schleimhäute und unterstützt so deutlich die Verdauung. Die Nährstoffverwertung wird begünstigt und die enthaltenen Öle unterstützen den Fellwechsel.

Insgesamt wird das Allgemeinbefinden der Pferde verbessert. Dies zeigt sich durch glänzendes Fell und „schöne Pferdeäpfel“. Die Haut wird besser durchfettet, was besonders Offenstallpferde zu schätzen wissen.

Inhaltsstoffe
Schleimstoffe, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren (Linol- und Linolensäure) und ein vergleichsweise hoher Fettgehalt.

Zubereitung
Brauner Leinsamen sollte, da er Blausäure enthält, immer kurz (ca. 10 Minuten) gekocht werden.
Geringe Mengen können unbedenklich ungekocht verfüttert werden. Durchgängig werden in der Literatur maximal 100 g pro Tag und Pferd genannt. Ich würde dabei aber bedenken, dass 100 g für ein kleines Pferd oder Pony bereits zu viel sein könnte. Im Zweifelsfall also besser kochen ;-). Das Aufkochen ist nicht wirklich aufwendig. Wenn auch das Ergbnis von unappetitlich schleimiger Konsistenz ist so lieben es die Pferde dennoch. Weicht man Hafer und Weizenkleie darin ein erhält man gesundes Mash.

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